Wie digitalisiert man ein Unternehmen?

Ein Unternehmen zu digitalisieren bietet viele neue Chancen auf dem Weg zum digitalen Zeitalter, in dem digitale Technologien und digitale Innovationen Anwendungen finden. Vor allem die Bereiche Kommunikation, Vertrieb, Marketing, Produktion und Logistik eignen sich für digitale Prozesse. Dabei geht es nicht nur um die Umwandlung von analogen in digitale Prozesse. Jeder vorhandene Prozess wird effizienter und transparenter dargestellt, auch wenn er in Teilen (noch) nicht auf den neuesten digitalen Methoden beruht.

Digitalisierung erlaubt gesteigerte Produktivität

Die Optimierung der Benutzerfreundlichkeit gewährleistet langfristig für digital aufgestellte Unternehmen eine höhere Produktqualität und die wandelt sich am Ende in eine verbesserte Kosteneffizienz um.

Die Digitalisierung umfasst inzwischen nicht mehr nur die Verwendung von digitalen Informationen. In der heutigen Welt wird der Begriff allgemein als Sammelbezeichnung für die Anwendung von digitalen Technologien in der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft verstanden.

Aus der Digitalisierung ist die digitale Transformation entstanden. Sie beschreibt die konkrete Nutzung digitaler Methoden, beispielsweise zur Analyse von Big Data. Vor allem in Unternehmen wird daher zunehmend von der digitalen Transformation gesprochen, wenn es um die Optimierung von wertschöpfenden Prozessen geht. Über allen Maßnahmen steht aber die Digitalisierung, bei der digitale Technologien analoge Methoden nach und nach ersetzen.

Es geht um Mehrwert, also die Wertschöpfung und ihre Prozesse. Verwandte Begriffe sind etwa die Effizienz, die Produktivität oder die Wertsteigerung. Mehrwerte können in nahezu jedem Prozess gefördert werden, vor allem an den strategischen Stellen rund um die Qualität von Produkten und Services in Unternehmen.

Die Digitalisierung zeigt sich durch wertschöpfende Optimierungsmaßnahmen in betrieblichen Prozessen. Sie führt zu verbesserter Produktivität, Energieeinsparungen, weniger Reklamationen, zufriedeneren Kunden, kürzeren Lieferzeiten, der verbesserten Produktqualität aber auch zu mehr Innovationen und strategischen Handlungsempfehlungen für das Management im Unternehmen.

Digitalisierung ist mehr als ERP-Systeme

Viele Mittelständler nutzen standardisierte ERP-Lösungen oder individuelle Software für die Steuerung ihres Unternehmens. Damit ist schon ein wichtiger Schritt gemacht in ein digitales Zeitalter.

Die vollständige Abbildung aller Geschäftsprozesse lässt sich aber in vielen Lösungen nicht realisieren. Sie sind schlichtweg häufig veraltet, überlastet oder nicht flächendeckend und / oder barrierefrei im Einsatz.

Das Enterprise-Ressource-Planning-System, kurz ERP-System, des digitalen Zeitalters kann viel mehr und trägt einen wesentlichen Teil zur Effizienzsteigerung im Unternehmen bei. Nur wenn es über die digitalen Methoden verfügt und intelligente Software nutzt, lassen sich die Herausforderungen der Digitalisierung im Unternehmen meistern.

ERP-Systeme sind heutzutage Teil eines IoT-Ökosystems und häufig mit Sensoren verbunden. Künstliche Intelligenz bildet dabei das Framework für strategische Entscheidungen.

Eine systematische Kommunikations- und Marketingstrategie etwa geht bestmöglich auf die Zielgruppen im Unternehmen ein und ist auf die Unternehmensziele ausgerichtet. Die strategischen Ansätze brauchen Konzeptionsmodelle und diese basieren auf Kommunikation.

Im digitalen Zeitalter entstehen diese Konzepte auf Basis von digitaler Kommunikation und einer KI-gesteuerten Prozessebene. Die Prozesse laufen dafür in einem System zusammen, und zwar in einem ganzheitlichen ERP-System.

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Vernetzt, automatisiert und effizient – Digitalisierung im Unternehmen

Unternehmensplattformen sind Teil einer Digitalisierungsstrategie und bieten schnittstellenbasierte Erweiterungen, die branchenspezifisch angepasst werden können. Sie sind in der Lage alle Geschäftsbereiche in einem einzigen System abzubilden.

Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning können diese Plattformen automatisiert komplexe Prozesse realisieren. Darüber hinaus liefern Big Data Analysen wertvolle Erkenntnisse für fundierte Strategieentscheidungen.

Digitalisierungsprojekte gewinnen zunehmend an Bedeutung, auch wenn viele Unternehmen den Weg der digitalen Transformation alles andere als reibungslos erleben. Immer mehr Führungskräfte sehen in den digitalen Technologien das Potenzial für mehr Effizienz, bessere Arbeitsabläufe, verbesserte Produkte oder völlig neue Dienstleistungen.

Am Ende ergibt sich daraus stets eine bessere Wettbewerbsfähigkeit, denn die optimierten Prozesse führen zu verbesserter Entscheidungsfindung, mehr Innovationsbereitschaft, neue Kanäle für die Kundengewinnung und eine bessere Mitarbeiterbindung.

Vorteile der Digitalisierung

Verbesserte Einblicke in die unternehmerischen Prozesse können mit digitalen Technologien für erheblichen Wettbewerbsvorteil sorgen. Die neuen Erkenntnisse geben Anlass, bestehende Strategien und Konzepte zu überdenken und Schnittpunkte festzulegen, an denen optimiert werden kann.

Wer bei der Produktentwicklung beispielsweise bereits im Vorfeld über genügend Datenmaterial verfügt, um entsprechende Szenarien durchzuspielen oder rechtzeitig Trends am Markt erkennen kann, hat einen deutlichen Vorteil.

Wenn Produkte bereits vor der allgemeinen Sättigung des Marktes angeboten werden, lassen sich deutlich bessere Preise erzielen, was den Gesamtertrag des Unternehmens steigert und für wertvolle Anteile am Markt sorgt. Die frühzeitige Positionierung erlaubt auch die frühere Weiterentwicklung des Produktes und seiner Eigenschaften.

Die Festigung des Brandings etwa oder die Optimierung an die Kundenbedürfnisse sind hier zu nennen. Allen Maßnahmen gemeinsam ist der Wettbewerbsvorteil, der sich daraus ergibt und nur dank Einsatz modernster, sprich digitaler, Technologie möglich ist.

Ganze Lieferketten können von der durchdringenden Optimierung mittels digitaler Technologien profitieren. Dieser Vorgang birgt schier endloses Optimierungspotenzial in sich, denn immer dann, wenn mehrere Partner oder Schnittstellen interagieren, ergeben sich Fehlerquellen. Diese sind gleichzeitig das perfekte Mittel für Optimierungen.

Durch intelligente Technologien wie die KI oder Machine Learning stellt jeder neue Fehler auch gleichzeitig einen Ansatz für das Trainieren der Software dar. Das bedeutet, mit jedem neuen Fehler ergeben sich wieder neue Ansätze für Effizienzsteigerungen und Gewinnmaximierungen.

Ein verbesserter Herstellungsprozess führt zu einer höheren Anzahl von Produkten, die in Qualität den Erwartungen der Kunden entsprechen. Zufriedene Kunden sind wichtiger denn je für Unternehmen, denn der Markt ist in vielen Teilen gesättigt und hart umkämpft.

Wer es schafft, sich als Unternehmen mit digitalen Technologien stärker als zuvor am Markt zu positionieren, sichert sich einen stabilen Platz im Markt der Zukunft.

5 Schritte zur Digitalisierung in Ihrem Unternehmen

Wie lässt sich eine Digitalisierung erfolgreich in Ihrem Unternehmen umsetzen? Basierend auf der Erfahrung aus vielen Jahren in der Branche und die Betreuung zahlreicher Kunden, hat sich aus unserer Sicht dieser Ablauf bewährt:

#1: Status Quo Analyse

Zur Aufnahme der aktuellen Ist-Situation gehört unter anderem die Betrachtung der derzeit verwendeten Technologien und der dazugehörigen Prozesse. Welche Ergebnisse gibt es zurzeit in den relevanten Bereichen und wo sehen Sie noch Potenzial für Verbesserungen?

Wichtig ist aber auch die Erkenntnis, über welches Know-how hinsichtlich neuer Technologien und digitaler Methoden Ihre Mitarbeiter überhaupt verfügen. Das bedeutet auch, eine Analyse, wo Schulungsbedarf besteht und was notwendig ist, damit die Mitarbeiter die neuen Herausforderungen überhaupt umsetzen können.

#2: Ziele definieren

Wichtig ist bei der Zielformulierung, dass die Ziele spezifisch und messbar sind. Gut formulierte Ziele sind realisierbar und basieren auf Fakten, Potenzialen und Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen. Im Fokus betrachten wir dann gemeinsam den zukünftigen Weg, denn eine Strategie blickt in die Zukunft und setzt Meilensteine für die gelungene Umsetzung.

#3: Strategie entwerfen

Sie kennen Ihre Branche und den Markt am besten. Dieses Wissen wollen wir gewinnbringend nutzen und multiplizieren, damit sie wertvolle Benchmarks erhalten. Mit dem neu gewonnenen Wissen versetzen wir Sie und Ihr Unternehmen in die Lage, Themen aufzuzeigen, die entlang einer Zeitschiene behandelt werden sollten.

Das können Punkte sein für eine überdachte Unternehmensstruktur, veränderte Abläufe und Prozesse sowie neue Dienstleister oder die stärkere Einbindung bestehender Partner. Hieraus ergeben sich aber auch konkrete Handlungsempfehlungen.

#4: Die Implementierung von cloudbasierten Systemen

Die Umsetzung ist meist ein heikler Schritt, bei dem wir Sie intensiv betreuen und professionell begleiten. Nehmen Sie diese Hilfe an, denn jetzt erst beginnt die eigentliche Arbeit. Jetzt geht es von der Theorie in die Praxis und das Umsetzen der Strategie. Cloudbasierte Lösungen wie lexbizz von Haufe bieten wertvolle Lösungen und eine einheitliche Plattform für die Umsetzung von wirkungsvollen Maßnahmen.

Die innovative, intelligente Systemarchitektur macht eine kostensparende SaaS-Lösung möglich, die sich mit höchster Individualisierung kombinieren lässt. Sie profitieren von der Anpassung an unternehmensindividuelle Prozesse und können sich auf Wachstum und Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

#5: Digitale Kultur im Unternehmen etablieren

Unternehmen meistern die digitale Transformation nur dann erfolgreich, wenn die digitale Unternehmenskultur durchgängig gelebt wird. Nur so können Innovationen schnell und wirksam umgesetzt werden. Es geht hierbei um das Verankern der neuen Prozesse und Methoden, das tägliche Arbeiten mit digitalen Systemen.

Der zunehmende Digitalisierungsgrad darf die digitale Transformation nicht gefährden. Vielmehr soll dieser Beschleuniger für digitale Transformation und Innovation sein. Das schließt aber auch eine digitale Vision, Strategie und die taktische Umsetzung von der Managementebene aus ein. Digital Culture kommt immer aus dem Management und geht dann in jeden Bereich und bis zu jedem Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen.

Digitalisierung im Unternehmen mit intelligenten ERP-Systemen

Es geht in der Digitalisierung zunehmend um die konsequente Individualisierung und das schließt auch die Software-Lösungen ein. Anschaffungskosten müssen reduziert werden bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit der angebotenen Lösungen. Software-as-a-Service ist eine planbare und übersichtliche Möglichkeit, die ERP-Kosten in Ihrem Unternehmen nachhaltig zu reduzieren.

Dennoch profitieren Sie von einer hoch skalierbaren Plattform für den sicheren Daten- und Informationsaustausch mit Partnern, Kunden und Lieferanten sowie einer Cloud-Lösung mit höchsten Ansprüchen an User Experience und funktionellen Merkmalen.

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